Ausrüstung


Hydraulische Rettungsgeräte:

Immer wieder müssen die Feuerwehren zu Verkehrsunfällen ausrücken. Bei solchen Unfällen ommt es immer wieder vor, dass die Insassen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt sind. Für die Befreiung dieser Personen stehen der Feuerwehr derzeit zwei sogenannte hydraulische Rettungssätze zur Verfügung. Diese sind im LF16/12 und im TLF16/25 untergebracht. Ein solcher Rettungssatz setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:

 

Rettungsspreizer:

Mit dem Rettungsspreizer lassen sich bei einem Verkehrsunfall unter anderem PKW- Türen mit großer Kraft auseinanderdrücken. Mit dem Spreizer können auch große Lasten weggedrückt werden.

 

Rettungsschere:

Um eine eingeklemmte Person schonender bzw. schneller befreien zu können, wird sehr oft das Fahrzeugdach entfernt. Hierbei kommt die Rettungsschere zum Einsatz. Denn mit dieser lassen sich Tür- und Dachholme aber auch Seitenaufprallschutz, Schweller usw. mühelos durchtrennen.

 

Pedalschneider:

Er sieht ein wenig aus wie der "kleine Bruder" der Rettungsschere. Aufgrund seiner geringen Abmessungen ist es beispielsweise möglich, Pedale in einem Unfallwrack zu durchtrennen. Aber auch in anderen Situationen, in denen nur wenig Platz zur Verfügung steht, kann dieses handliche Gerät zum Einsatz kommen.

Durch die besondere Anordnung der beiden Schneidmesser entsteht beim Durchschneiden von Metall keine Spannung im Material. Somit können auch metallische Fremdkörper, die in den menschlichen Körper eingedrungen sind, durchtrennt werden ohne dass die sonst üblicherweise auftretende Spannung im Material, den Gegenstand beim Durchtrennen noch tiefer in den Körper eindringen lässt.

 

Hydraulikzylinder:

Mit den Hydraulikzylindern können große Distanzen beim Auseinanderdrücken von Karosserieteilen überbrückt werden. So finden sie unter anderem Verwendung beim Hochdrücken von Lenksäulen oder Pkw-Dächern.

 


Überdrucklüfter:

Ein Lüfter wird für eine Druck-Entlüftung bei Rauch-, Hitze- und Rauchgasentwicklung in Räumen, Wohngebäuden und Hallen eingesetzt. Der Lüfter wird dabei im Freien in Position gebracht, damit er mit Frischluft durch Überdruck die Luftmassen in Richtung der vorhandenen und noch zu schaffenden Öffnung wie Fenster, Rauchklappen o.ä. in Bewegung setzt. Das Gerät wird ca. 2-3 m vor dem Zugang so aufgestellt, dass der Frischluftkegel die Tür- oder Zugangsöffnung vollständig abdeckt. Beim gleichzeitigen Einsatz des Lüfters mit dem Einsatz des Angriffstrupps hat dieser sofort gute Sichtverhältnisse, und er kann so schneller zum eigentlichen Brandherd vorrücken.


Wärmebildkamera:

Die Wärmebildkamera ist ein Ausrüstungsgegenstand, der heutzutage in vielen Feuerwehren mitgeführt wird. Dies kommt vor allem daher, dass sie ein großes Einsatzspektrum bietet und den Einsatzkräften eine große Hilfe sein kann. Sie wird vor allem zum schnellen Lokalisieren von Brandherden oder auch zur Suche oder Rettung von Personen eingestzt. Sie kann aber auch bei Verkehrsunfällen oder Gefahrguteinsätzen zum Einsatz kommen, wobei sie zur Sicherheit der Einsatzkräfte beiträgt.


Multigasmessgerät:

Das QRAE II ist ein leistungsstarkes Gasmessgerät, ideal für den Überwachungseinsatz von gefährlichen Atmosphären oder in Bereichen von Sauerstoffmangel.

Das übersichtliche Display zeichnet sich durch seine gute Ablesbarkeit aus und lässt sich ohne weiteres um 180 Grad drehen. Im QRAE II ist weiterhin, zur graphischen und tabellarischen Auswertung, ein Datenlogger integriert. Durch die Kalibrierstation können tägliche Funktionstests durchgeführt werden und verschiedene Einstellungen gespeichert aber auch Ereignisse ausgelesen werden.


Atemschutzgerät:

Als Atemschutzgerät werden grundsätzlich alle Geräte bezeichnet, die zum Atemschutz verwendet werden. Sie bieten Schutz vor Stoffen, Partikeln oder Organismen, die über die Atemwege in den Körper gelangen können.

 

Gewicht Atemschutzausrüstung: ca. 22 kg.

 

Inhalt/Flaschendruck: 6l/300bar

 

Luftvorrat bei mittelschwerer Arbeit für ca. 33 min.

 

 

 


Atemschutzmaske:

Atemschutzmasken können in Verbindung mit Pressluftatmersystemen umluftunabhängig oder mit Atemschutzfiltern umluftabhängig verwendet werden. Bei der umluftabhängigen Version kann der Atemschutzfilter entweder direkt an der Maske angebracht sein oder über einen Schlauch mit ihr verbunden werden. Man unterscheidet dabei zwischen Normaldruckmaske und Überdruckmaske.


Chemikalienschutzanzug (CSA)

Der CSA ist ein schwerer Schutzanzug der nur in Verbindung mit einem umluftunabhängigen Atemschutzgerät getragen werden kann. Er ist Luft- und Flüssigkeitsdicht von der Umgebung abgeschirmt, und resistent gegen eine Vielzahl verschiedenster Gefahrstoffe. Die Zeit die ein Feuerwehrangehöriger mit diesem Anzug arbeiten kann beträgt, je nach Art nd Umfang der Arbeit, ca. 20 Minuten.


Notfallrucksack:

Die Feuerwehr Obergünzburg besitzt als Ergänzung zum AED einen Notfallrucksack mit Inhalten wie einfache Beatmungshilfen und Verbandsstoffe.                                                                                                                             Zudem gibt es auch weiterführendes Material wie z.B. Blutdruckmesser, Larynxtuben, Sauerstoffinhalationsgerät, Infusionsmaterial, etc. da einige Kollegen aus der FF. Obergünzburg über rettungsdienstliche Ausbildungen wie z.B. Rettungssanitäter oder Rettungsassistent verfügen.


Be- und Entlüftungsgerät:

Besonderheiten sind neben dem Explosionsschutz, das Zubehör in Form von formstabilen Lutten. Diese geben dem Lüfter einen entscheidenden Vorteil, da er deshalb sowohl zum Saugen als auch zum Belüften genutzt werden kann. In Kombinationmit den Lutten kann so zum Beispiel Gas, das aufgrund der Dichte schwerer als Luft ist, aus Kellern gesaugt werden. Umgekehrt kann auch gezielt Frischluft in Räume geblasen werden. Die Luftleistung beträgt ca. 10.000 m³/h.


Gerätesatz Absturtzsicherung:

Mit dem Gerätesatz Absturtzsicherung wird Arbeiten in absturtzgefährdeten Bereichen möglich. Mit ihm lassen sich alle Grundtätigkeiten der FwDV 1 durchführen, auerdem sind nur hochwertige Komponenten enthalten.


Sprungpolster:

Es wird als Sprungrettungsgerät der Feuerwehr zur Menschenrettung aus brennenden Gebäuden oder zur Sicherung absturtzgefährdeter Personen eingesetzt. Das SP 16 ist im aufgeblasenen Zustand je 3,50 m lang und breit, sowie etwa 1,70 m hoch. Es wiegt einsatzbereit ca. 55 kg.

Die benötigte Aufstellfläche beträgt rund 3,80 x 3,80 m. Es besteht aus einem aufblasbaren Schlauchgerüst mit speziellen Planen und wird mit Hilfe einer Druckluftflasche innerhalb von rund 30 Sekunden einsatzbereit gemacht. Dabei richtet es sich selbständig auf.


Luftheber:

Luftheber werden mit einem Druck von 0,5 bar betrieben und können Lasten von ca. 5 Tonnen anheben.

der Vorteil gegenüber den Hebekissen liegt bei der weitaus höheren Hubhöhe:

Die relative Instabilität der angehobenen Last erweist sich beim Arbeiten mit den Lufthebern als Nachteil. Die angehobene Last muss ständig gesichert und mit Rüstholz unterbaut werden.

Besonders empfindlich sind die Luftheber bei scharfen Kanten oder spitzen Gegenständen.


Hebekissen:

Auch wenn mann es beim Anblick der schwarzen Kissen nicht unbedingt vermuten mag, so lassen sich enorme Gewichte bewegen. So stemmen die kleinen roblemlos 24 Tonnen.

Sie werden vom einer Druckluftflasche versorgt und haben einen Betriebsdruck von 8 bar.

Da die Kissen im normalen Zustand recht flach sind, lassen sie sich bequem unter das zu hebende Objekt schieben. Dank eines steuerpults ist ein präzises Anheben und Absenken möglich.


Mehrzweckzug:

 

Der Greifzug oder auch Mehrzweckzug ist ein Gerät zum Heben und Ziehen von Lasten. Für die Arbeit mit einem Mehrzweckzug wird ein spezielles Stahlseil durch eine Zugvorrichtung gezogen, welches an einem Ende konisch geformt ist und am anderen Ende einen Lasthaken oder Lastbolzen aufweist. Durch vor- und Rückwärtsbewegung mit einem Bedienhebel (einem Hebelrohr) transportieren zwei Klemmvorrichtungen das Seil durch das Gerät. Je stärker die zu ziehende Last ist, desto fester ziehen sich die zwei Klemmvorrichtungen (sogenannte Klemmbackenpaare) zusammen, ein Zurückrutschen des Seils ist also nicht möglich. Zum lösen der Zugspannung oder zum Ablassen von Lasten kann die Transportrichtung des Seils jederzeit umgekehrt werden: Hierzu wird das Hebelrohr auf den zweiten Bedienhebel gesteckt. Dort bewirken die Vor- und Rückwärtsbewegung, dass die Klemmbackenpaare das Zugseil in die entgegengesetzte Richtung transportieren. Sofern die aufgebrachte Kraft die Nennzugkraft wesentlich überschreitet, wird ein Metallstift als Sollbruchstelle im Vorschubhebel zerstört. Ein weiteres Ziehen des Seils ist erst nach Austausch des Stiftes wieder möglich, sofern zuvor die angehängte Last reduziert oder die Zugkraft durch Einbau eines Flaschenzuges verringert wurde. Auch bei gebrochener Überlastungssicherung ist ein Ablassen der Last weiterhin möglich.


Stromerzeuger 9 kVA:

 

 

Für den Betrieb der feuerwehrtechnischen Gerätschaften mit Elektromotor verfügt die Feuerwehr über einen Tragbaren Stromerzeuger mit einer Leistung von 9 kVA. Anschlussseitig verfügt das Gerät über einen Drehstromanschluss und 3 Schutzkontaktsteckdosen.


Schmutzwasserpumpe-Chiemsee:

Die Chiemsee-Schmutzwasserpumpe dient zum Abpumpen von Schmutz-, Klar- und mit Feststoffen verunreinigtem Wasser. Bis zu einer Korngröße von 70 mm ist eine Förderung problemlos möglich.

Die Chiemsee ist nicht selbstsaugend, d.h. die Saugleitung muss vorher bis zur Pumpe mit Wasser gefüllt werden.


Tragkraftspritze TS8/8 Ziegler:

 

 

 

Die Tragkraftspritze TS 8/8 fördert in einer Minute 800 Liter Wasser bei einem Druck von 8 bar.

 


Schlauchlager

Im Fahrzeug:  entspricht  Im Lager  entspricht

ca. 60 B-Schläuche:      

 

ca. 25 C-Schläuche:

 

3 D-Schläuche:              

 

ca. 1.200 Meter

     

ca. 380 Meter

 

ca. 60 Meter  

 

ca. 80 B-Schläuche

 

Ca. 55 C-Schläuche

 

ca. 4 D-Schläuche

 

 ca. 1.600 Meter

 

ca. 840 Meter

 

ca. 70 Meter

 

       


Schlauchturm

Turm:   Kapazität:  

Baujahr:

Hersteller:

Höhe:

1987

Ziegler

11 Meter

25 Bügel

50 B-Schläuche

75 C-Schläuche

 

 

 

 

 

       


Pulverlöschanhänger P 250

       

Typ:

Baujahr:

Hersteller:

Beladung:

 

 

   

 

 

 

 

Pulverlöschanhänger

1974

TOTAL

250 g Pulverlöschmittel