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"Die richtige Motivation entscheidet"

 

Wie eine Gemeinde die Mitglieder der Feuerwehr dazu motivieren kann, jedes Jahr tausende von Arbeitsstunden zu leisten, erklärte Bürgermeister Lars Leveringhaus in seiner Ansprache: „In dem wir für euch die Möglichkeit eröffnen, im Einsatz nicht überfordert zu sein.“ Dazu gehöre – neben der konsequenten Teilnahme an Übungen – auch das richtige Material, das richtige Equipment, um gezielt helfen zu können. So gebe der Markt Obergünzburg in diesem Jahr mehrere Hunderttausend Euro aus für die Feuerwehren Obergünzburg, Ebersbach, Willofs und Burg. Als Beispiel nannte er die Beschaffung neuer Wärmebildkameras, die eine schnelle und effektive Handhabung bieten.

 

Neben dem aktiven Dienst seien auch die vielen Veranstaltungen des Feuerwehrvereins ein wichtiges Element im Jahresablauf der Gemeinde Obergünzburg. Schließlich dankte auch er den vielen aktiven Mitgliedern für ihren hervorragenden Dienst und sprach namentlich Rauscher und Leutherer höchste Anerkennung und Lob aus: „Das war euer erstes Jahr als Führung der aktiven Wehr, ihr habt einen hervorragenden Job gemacht!“.

 

"Über 1.400 Einsatzstunden innerhalb 90 Tage"

 

Auch wenn die Zahl der Einsatzstunden in 2018 mit 1509 einen langjährigen Spitzwert darstellten, war für Kommandant Stefan Rauscher das Jahr 2018 vor allem im Rückblick auf die ersten drei Monate in 2019 durchschnittlich: „Hinter den 46 Einsätzen dieses Jahr stehen immerhin über 1400 Einsatzstunden – „und das für nicht mal 90 Tage!“ Ansonsten war das Feuerwehrjahr im Rückblick geprägt durch viele zusätzliche Übungen, Ausbildungen, Lehrgänge und Workshops (siehe Infobox).

Er ging in seinem Bericht besonders auf die 17 Alarme von automatischen Brandmeldeanlagen ein, von denen sich 12 als sog. Täuschungsalarme (Kochdämpfe, Reinigungsarbeiten) und 4 als Fehlalarme gezeigt hatten. Zum einen wird man an den betroffenen Standorten sowohl die Anlagen ertüchtigen und für Mitarbeiter bzw. Bewohner Brandschutzeinweisungen durchführen.

 

Landrätin Maria Rita Zinnecker bedankt sich schriftlich

 

Rauscher freute sich auch über die über Jahre konstante Entwicklung von 1 -2 Neuzugängen an aktiven Mitgliedern und mehreren Fördermitgliedern. Zum Ende seines Berichts verlas er noch ein Schreiben von Landrätin Maria Rita Zinnecker, die sich für die Schneeräumung auf dem Dach des Obergünzburger Seniorenheims bedankte. Am Sonntag, den 13.01.2019 waren dafür rund 140 Einsatzkräfte aus den umliegenden Feuerwehren und Feuerwehren aus dem Landkreis, dem THW Kaufbeuren, dem Roten Kreuz und zwei Kranwagen im Einsatz.

 

Auch er bedankte sich bei der gesamten Mannschaft, der Jugendfeuerwehr, der SEK-Gruppe und der Gemeinde Obergünzburg für die Unterstützung während des gesamten Jahres. 

  

Jugendsprecher Valentin Traut gab eine Übersicht über die Arbeit in der Jugendfeuerwehr, die von zahlreichen Übungen, aber auch Veranstaltungen zur Mitgliedergewinnung geprägt war. Am Ende der Versammlung nahmen Vorstand Helmut Diepolder, Bürgermeister Leveringhaus und Kreisbrandrat Barnsteiner Ehrungen für langjährige Dienste in der Feuerwehr Obergünzburg vor. (Siehe Infobox)



Infobox Ehrungen:

 

Aktiver Dienst:

10 Jahre: Sebastian Horak, Julian Leffler

40 Jahre: Ulrich Schindele

 

Passive Mitgliedschaft:

30 Jahre: Ulrich Ohneberg

40 Jahre: Andreas Geist

50 Jahre: Anton Hartmann, Ludwig Ohneberg, Hans Unglert und Karl Mayrhörmann

60 Jahre: Tristan Haunstetter

70 Jahre: Hans Glöggler 

Beförderungen zum Feuerwehrmann bzw. Löschmeister:

 

Luis Schillroth, Janik Maier, Raphael Wölfle, Patrick Westermayer


Die Feuerwehr Obergünzburg 2018 in Zahlen

Aktive Mitglieder 68  
Hintergrundmannschaft SEK 17  
Passive Mitglieder 65  
Mitglieder Jugendfeuerwehr 15  
Ehrenmitglieder 18  
     
Einsätze 2018 91 entspr. 1.509 Stunden
Übungen/Workshops 29 1.600 Std.
besuchte Lehrgänge 22 1.205 Std.
Übungen/Lehrgänge Jugend 33 1.330 Std.
Arbeit im Führungskreis   150 Std.
Gesamtaufwand   5.794 Stunden