Ausbildung, die Sicherheit schafft!
Auch wenn das Training bereits drei Wochen zurückliegt, sind die vermittelten Inhalte aktueller denn je. 💪
Zwei Tage lang drehte sich alles um die 360-Grad-Sicherheit im Umgang mit unserer Drehleiter und dem Wechselladerfahrzeug.
Unter der fachkundigen Anleitung von Lars von HRF konnten unsere Sonderfahrzeugmaschinisten ihr Wissen in Theorie und Praxis vertiefen. Von Einsatzgrenzen über moderne Fahrzeugtechnik bis hin zum sicheren und schnellen Erreichen des Einsatzziels – die Inhalte wurden praxisnah, verständlich und mit vielen wertvollen Tipps vermittelt.
Regelmäßige Aus- und Weiterbildung ist ein wichtiger Baustein, um im Einsatzfall schnell, sicher und professionell handeln zu können.
Ein großes Dankeschön an unsere Maschinisten für ihr Engagement sowie an Lars für die interessanten, lehrreichen und kurzweiligen Ausbildungstage.
Um 18:42 Uhr wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Günzach mit dem Einsatzstichwort „B1 - Rauchentwicklung im Freien“ alarmiert.
Ein Bürger nahm von seinem Zuhause eine Rauchentwicklung in Richtung des Waldgebietes Eschenloh wahr und wählte den Notruf. Im Rahmen der Erkundung durch die Feuerwehren konnte kein Rauch, Feuer oder Grund für die Rauchentwicklung festgestellt werden.
Im Rahmen der Gesamtübungen am 09.06. und 06.07.2026 wurde unteranderem eine Einsatzübung mit dem HLF durchgeführt.
Als Übungslage wurde angenommen, dass ein Radfahrer nach dem Überholvorgang eines Fahrzeugs von der Straße abgekommen und einen Hang hinunter gefahren ist. Dort kam der Radfahrer zu Fall, bei dem sich der Pfahl eines Weidezauns durch das Bein des Radfahrers bohrte.
Auf Grund der in der Übung eingeschränkten Zugänglichkeit des Patienten wurde der Zugang über Leitern hergestellt. Mittels hydraulischem Rettungsgerät wurde der vermeintliche Weidezaunpfahl durchtrennt und der Patient unter medizinischer Betreuung auf Straßennivau verbracht, wo er an den Rettungsdienst übergeben werden könnte.
Die Übung zeigte die Herausforderungen einen Patienten mit Pfählungs-Verletzung in unwegsamen Gelänge zu versorgen, die Transportfähigkeit herzustellen und unter ausschließlichem Einsatz einer HLF-Löschgruppe zu befreien.
Ein besonderer Moment für unsere Feuerwehrfamilie!
Am Montag durften wir gleich 5 Mitglieder unserer Kinderfeuerwehr feierlich in die Jugendfeuerwehr verabschieden, aber was passiert hier eigentlich? In einer kleinen Zeremonie wird der Übertritt symbolisch gestaltet: Nachdem die Kinderfeuerwehr ihr Mitglied verabschiedet hatte, stieg es in ein Feuerwehrfahrzeug ein. Dort erfolgte der Wechsel von der Kinder- zur Jugendfeuerwehruniform.
Auf der anderen Seite angekommen, werden unser neues Jugendfeuerwehrmitglied herzlich von der Jugendfeuerwehr empfangen. Als Erinnerung an diesen besonderen Schritt gibt es natürlich auch ein kleines Geschenk.
Wir freuen uns, über jeden übertritt in die Jugendfeuerwehr und wünschen allen viel Spaß, spannende Übungen und viele tolle Erlebnisse in der weiteren Feuerwehrlaufbahn!
Am Montag durften wir das THW Kaufbeuren bei unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr begrüßen. Gemeinsam wurden für beide Gruppen jeweils zwei spannende Stationen vorbereitet.
Bei der Kinderfeuerwehr sorgte ein abwechslungsreiches Minigolf mit Feuerwehrutensilien für viel Spaß. Mit Pylonen, Schlauchbrücken und Saugschläuchen waren Geschicklichkeit und Teamarbeit gefragt. An der zweiten Station stellte das THW seine Arbeit vor und beantwortete die vielen interessierten Fragen unserer Nachwuchsfeuerwehrler.
Ein besonderer Moment war außerdem der Übertritt von Emma, Laura, Severin, Florian und Michael von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr. Wir freuen uns, euch in der Jugendfeuerwehr begrüßen zu dürfen und wünschen euch viel Freude bei euren zukünftigen Übungen.
Auch die Jugendfeuerwehr hatte gemeinsam mit dem THW zwei Stationen zu absolvieren. Dabei wurden unter anderem Knoten und Stiche geübt und interessante Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des THW gewonnen.
Ein herzliches Dankeschön an Kerstin, Alex und Benny vom THW Kaufbeuren, die sich Zeit für uns genommen, alle Fragen geduldig beantwortet und uns einen spannenden Einblick in ihre Arbeit gegeben haben.
Mit dem Einsatzstichwort „THL 1 - VU mit PKW“ wurden wir um 08:13 Uhr zusammen mit der Feuerwehr Hopferbach auf die ST2011 alarmiert.
Nach einem Verkehrsunfall befand sich ein beschädigtes Fahrzeug im Graben neben der Staatsstraße. Da Öl aus dem Fahrzeug austrat und der Graben Wasser führt, galt es die Ausbreitung des Öls und den dadurch entstehenden Umweltschaden zu begrenzen. Die Unfallstelle wurde abgesichert und nach Eintreffen des Abschleppdienstes an die Polizei übergeben.
Im Verlauf des o.g. Einsatzes wurde die Feuerwehr Obergünzburg um 08:48 Uhr mit dem Einsatzstichwort „THL P Eingeschlossen“ zu einer Wohnungsöffnung im Ortsgebiet Obergünzburg alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Tür der betroffenen Wohnung bereits eigenständig mittels Schlüssel des Hauseigentümers geöffnet. Die Person wurde durch uns bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut und nach Eintreffen an diesen übergeben.
Am 03.07. wurden wir um 12:43 Uhr mit dem Stichwort „ABC Gefahrstoff“ zu einer ausgelaufenen und sich ausbreitenden unbekannten Flüssigkeit in das Ortsgebiet Obergünzburg alarmiert.
Am Einsatzort ist laut Zeugenaussagen aus einem nicht mehr vor Ort befindlichen Lieferfahrzeug eine zunächst unbekannte Flüssigkeit ausgelaufen, die einen unnatürlichen Geruch hatte. Da der Stoff nicht eindeutig identifiziert werden konnte, wurde die Straße für den Verkehr gesperrt. Auf Nachfrage bei den Anwohnern stellte sich heraus, dass es sich bei dem Stoff um ein fermentiertes Futterergänzungsmittel handelt.
Die Flüssigkeit wurde mittels Bindemittel aufgenommen. Mitarbeiter des Obergünzburger Kommunalbetriebs bestätigten, dass der Stoff bedenkenlos der Kanalisation zugeführt werden kann. Die Straße wurde abschließend mit Wasser gereinigt und für den Verkehr wieder freigegeben
Am frühen Donnerstag gegen 5 Uhr wurde unsere Drehleiter zum Brand eines Wohnhauses in Markt Rettenbach alarmiert.
Gemeinsam mit zahlreichen Feuerwehren aus der Umgebung wurde die komplexe Brandbekämpfung über zwei Drehleitern durchgeführt und nach einer vermissten Person gesucht.
Bis zum Abrücken der Feuerwehr Obergünzburg gegen 11 Uhr konnte die Person nicht aufgefunden werden.
Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst, das THW mit einer Drohne sowie die Polizei.
Am 27.06., dem bislang heißesten Tag des Jahres, haben sich Mitglieder der Feuerwehr Obergünzburg der Hitze gestellt und an der Landkreisausbildung zum Thema „THL - Schneidender Trupp“ in Germaringen teilgenommen.
Ziel des Lehrgangs war es, technisches Rettungsgerät in der Praxis zu verwenden. Dazu wurden Fahrzeuge zur Verfügung gestellt, die mittels hydraulischem Rettungsgerät zu Übungszwecken zerlegt werden konnten.
Um im Falle eines Verkehrsunfalls mit einer eingeklemmten Person eine möglichst patientengerechte Rettung aus dem Fahrzeug durchzuführen, wurden Techniken wie die „große Seitenöffnung“, das Wegdrücken des Fahrzeug-Vorderbaus, das Entfernen einzelner Türen oder des ganzen Dachs trainiert.
Die Gesamtübung am vergangenen Freitag führte uns diesmal ins örtliche Hagenmoos. Dort wurde uns durch die @Wasserwacht_Obergünzburg einiges im Bereich der Wasserrettung demonstriert.
An einer der drei Stationen wurde unter anderem gezeigt, wie gefährlich sich der Feuerwehrschutzanzug im Wasser verhält und der richtige Umgang mit Rettungswesten erklärt. Außerdem wurden erste Maßnahmen bei Feststellung einer zu ertrinken drohenden Person besprochen und entsprechende Rettungsmöglichkeiten mit Hilfsmitteln trainiert. Auch wurde uns das neue Wasserrettungsfahrzeug incl. Boot der Wasserwacht Obergünzburg vorgestellt.
Die Feuerwehr Obergünzburg bedankt sich für den abwechslungsreichen und erfrischenden Übungsabend sowie die gute Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Obergünzburg.
Diese Woche waren wir wieder in den Kindergärten "Sonnenschein" und "kleine Strolche " um den Kindern das Thema Feuerwehr und den richtigen Umgang mit Feuer und Rauch näher zu bringen. Mit Geschichten und dem Verbrennungsdreieck erklärten wir den Kindern wie man sicher mit Feuer umgeht. Anschließend durften die Kinder selbst den Notruf wählen und die Feuerwehrler zeigten ihre Einsatzkleidung inklusive Atemschutzausrüstung. So konnten die Kinder ohne Angst die Feuerwehr hautnah und spielerisch erleben. Danach durfte im Garten noch ein bisschen mit den Feuerwehrschläuchen gespritzt werden.
Am Montag hieß es wieder: Lernen & Ausprobieren.
An zwei Stationen haben wir alle Arten von Wasserwerfern kennengelernt und praktisch geübt – vom richtigen Umgang bis zur Zusammenarbeit im Team.
An der dritten Station ging es um die Organisation und den Aufbau der Feuerwehr – wichtige Grundlagen für jeden Einsatz!
Eine gelungene Übung mit viel Spaß und Teamgeist!
Bei unserer Kinderfeuerwehr-Stunde am vergangenen Montag war jede Menge Spaß und Action angesagt!
Die jüngeren Kinder spielten ein selbstgebasteltes Memory, bei dem verschiedene Feuerwehrgegenstände richtig zugeordnet werden mussten.
Die älteren Kinder beschäftigten sich mit dem Aufbau der Feuerwehr und lernten dabei viel Wissenswertes über die Organisation und Aufgaben der einzelnen Bereiche.
Anschließend warteten zahlreiche Stationen mit spannenden Wasserspielen auf die Kinder.
Der Höhepunkt war natürlich die große Wasserschlacht, bei der alle mit Begeisterung dabei waren.
Zum Abschluss gab es für jedes Kind noch ein leckeres Eis – ein gelungener Ausklang einer tollen Gruppenstunde!
Am 30. Mai um 09:54 Uhr wurde die Feuerwehr Obergünzburg mit dem Einsatzstichwort „THL - RETTUNGSKORB“ zu einer Patientenrettung nach Günzach alarmiert, um dort den Rettungsdienst zu unterstützen.
Aufgrund des Gesundheitszustands der erkrankten Person erfolgte eine Rettung über das Treppenhaus mittels Schleifkorbtrage aus dem ersten Obergeschoss. Anschließend wurde die Person in ein Krankenhaus transportiert.
Das Senioren Einsatzkommando (SEK) der Freiwilligen Feuerwehr Obergünzburg besuchte das Oldtimer - Museum von Robert Kern in Markt Rettenbach.
Mit viel Freude und Engagement ist hier eine umfangreiche Sammlung von Autos und Rennwagen entstanden. Alle Fahrzeuge sind fahrbereit und werden regelmäßig vom Besitzer gepflegt und auch ausgefahren. Tagtäglich kümmert er sich um seine „Schätze“!
Mit sehr großem Fachwissen erklärte uns Robert die Details und auch die Herkunft der Ausstellungsstücke.
Beim Anekdoten erzählen aus seinem Leben kam er dann immer wieder insSchwärmen über die vielen Reisen, die ihn durch die ganze Welt führten.
Zum gemütlichen Beisammensein, bei dem uns seine Frau Luise Kern mit Brotzeit und Getränken versorgte, gab es weitere Geschichten und Erfahrungsaustausch, da Robert Kern ja selbst langjähriger Kommandant und Kreisbrandmeister im Unterallgäu war.
Als Dank für den Interessanten Abend überreichte SEK-Leiter Robert Müller an Robert und Luise Kern Erinerungsgeschenke der Feuerwehr Obergünzburg.
Bericht+Bilder: Robert Müller
Die Übung war in zwei Stationen gegliedert. An der ersten Station stand die Arbeit mit der Seilwinde des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF 20) im Mittelpunkt. Die Einsatzkräfte übten das kontrollierte Ziehen und Sichern von Lasten unter realitätsnahen Bedingungen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Einsatzgrundsätzen, wie der richtigen Anschlagtechnik, der sicheren Bedienung sowie der Kommunikation innerhalb der Mannschaft. Ebenso wurden die Grenzen der Seilwinde thematisiert, insbesondere hinsichtlich Zugkraft, Umlenkungen und der Gefahren durch Materialversagen oder Fehlbedienung.
Die zweite Station beschäftigte sich mit der fachgerechten Beseitigung von Ölspuren. Hierbei ging es um Anwendungsbereiche des Ölbindemittels und dessen praktischen Erprobung. Die Feuerwehrangehörigen lernten, wie das Bindemittel auf verschiedene Stoffe reagiert, darunter Motoröl, Benzin und Hydrauliköl. Weiter wurden Einsatzgrundsätze und die ordnungsgemäße Aufnahme und Entsorgung der kontaminierten Materialien behandelt.
Am Mittwochnachmittag um 14:39 Uhr wurden die Feuerwehren Günzach und Obergünzburg sowie die zuständige Betriebsfeuerwehr in einen Industriebetrieb in Günzach alarmiert. Ebenfalls mit im Einsatz war der Rettungsdienst mit zahlreichen Fahrzeugen sowie die Polizei.
Im Keller einer Papiermaschine war ein großer Motor in Brand geraten und hat zu einer starken Rauchentwicklung gesorgt.
Durch Angehörige des Betriebs wurden wirksame erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Durch Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Günzach erfolgten Nachlöscharbeiten. Im Anschluss wurde das Gebäude mit mehreren Überdrucklüftern entraucht.
Da sich mehrere Mitarbeiter im verrauchten Bereich aufgehalten haben, wurden diese durch Notarzt und Rettungsdienst versorgt.
Freiwillige Feuerwehr
Obergünzburg
Kaufbeurer Straße 1A
87634 Obergünzburg
